Die Via Sacra

    Der Pilgerweg von Wien nach Mariazell

    Ein historisches Gebäude mit einem hohen Turm und einer Uhr, umgeben von Bäumen und einem Zaun, unter einem klaren blauen Himmel.

    Mariazell in der Steiermark ist und war seit jeher ein bedeutender Anziehungspunkt für Wallfahrer und Kulturbegeisterte. Die Route von der Hauptstadt Wien in den Gnadenort führte geradewegs durch den Wienerwald, Triesting-, Gölsen- und Traisental, über Annaberg, Josefsberg und Mitterbach.

    Diesen Weg, die Via Sacra, markieren heute noch zahlreiche kleinere und größere Heiligtümer, die im Zusammenhang mit der Wallfahrt entstanden sind. Es ist wohl verständlich, daß die Orte dieser Region davon in mehrerer Hinsicht profitierten, denn die Pilger mußten sowohl körperlich als auch geistlich verpflegt werden.

    Drei gelbe Figuren auf einem lila Hintergrund, die mittlere Figur hält einen Stab und spricht, die anderen hören aufmerksam zu. Der Text 'via sacra' ist prominent angezeigt.


    So wundert es nicht, daß an dieser Strecke zahlreiche große Einkehr-Gasthäuser und mehrere neue Gotteshäuser und Kapellen, die den Wallfahrern Gelegenheit zur Rast und Andacht boten, entstanden. Ein wesentlicher Faktor für die Pilgerstrecke im Wienerwald waren die Klöster Heiligenkreuz, dem das Gebiet zwischen Gaaden und Alland gehörte, und Klein- Mariazell, das zwischen Nöstach und Thenneberg/ Kaumberg die Obrigkeit besaß. Auch heute noch ist die Via Sacra ein frequentierter Pilgerweg.


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